An steilen Veloanstiegen mangelt es dem Tessin bekanntlich nicht. Erst 2016 endete eine Tour-de-Suisse-Etappe mit einem beinharten Bergsprint von Faido nach Carì. Diese und 25 weitere Auffahrten hat der Tessiner Autor Nicola Pfund nun in seinem neuen Buch vorgestellt. “In bicicletta su e giù per il Ticino” ist ein Veloreisebuch, das zugleich dabei hilft, das Tessin besser kennenzulernen. Denn für jeden der präsentierten Anstiege fügt Nicola Pfund auch historische Informationen zu den Abfahrts- und Ankunftsorten bei und streut hin und wieder gastronomische Empfehlungen für die hungrigen Velofahrer ein. Beigefügt sind auch Höhenprofile, an denen sich die maximalen Steigungen sowie die zurückgelegten Höhenmeter ablesen lassen. Diese Infokarten werden ergänzt durch die Bebilderung der einzelnen Strecken. Ein Manko kann aber auch der kompletteste Velo-Führer nicht beseitigen: Häufig sind im Tessin keine Rundkurse möglich. Ausserdem ist das Buch bislang nur auf Italienisch erhältlich. “In bicicletta su e giù per il Ticino”, Verlag Fontana, 329 Seiten, ca. 35 Franken.

Vingegaard e il giorno in cui il Ticino si fermò a guardare il Giro
Il Giro d’Italia ha attraversato ieri il Ticino in una giornata luminosa e memorabile, trasformando le valli di Blenio e Leventina in un grande teatro popolare di entusiasmo, fatica e bellezza condivisa. Sulle rampe verso Carì, dove ero presente a Molare negli ultimi chilometri decisivi, Jonas Vingegaard ha trovato l’allungo irresistibile che gli ha consegnato la vittoria di tappa e forse anche il Giro, in un luogo che lui stesso ha definito speciale per la sua storia personale.


